Verfasst von Christian Tombrägel
am 05. Mai 2012
Twitter /
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Steffen Seibert im Gespräch mit Geraldine de Bastion
Der Regierungssprecher Steffen Seibert twittert. Das hat bei der eingefahrenen Hauptstadtpresse für Verwirrung gesorgt. Sollten sie künftig nicht mehr als Erste erfahren, wann was wo die Kanzlerin tut? „Ich müsste mich eher dafür rechtfertigen, es nicht zu tun“, sagte Seibert auf der größten deutschen Internetkonferenz re:publica in Berlin, die am 4. Mai zu Ende ging. Merkels Sprecher hat seinen Job verstanden: „Ich will über die Arbeit der Bundesregierung informieren – und das über alle verfügbaren Kanäle.“ Seiberts Beispiel sollten Öffentlichkeitsarbeiter und dienstliche Kommunikatoren folgen. Weiterlesen…

Schlagwörter: Beteiligung, Bundeskanzlerin, Bundesregierung, Dialog, eGouvernance, Konferenz, Online, Regierungssprecher, Seibert, Twitter
Verfasst von Christian Tombrägel
am 16. März 2012
Allgemeines /
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Soziale Medien sind hip, soziale Medien sind modern. Wer sich als öffentliche Einrichtung in sozialen Medien tummelt, gibt klar zu verstehen: Ich bin auf der Höhe der Zeit. Das ist der Grund, warum viele Verwaltungen sich ins soziale Web stürzen. Doch wer den ersten Schritt geschafft hat, eine Facebook-Seite erstellt oder einen Twitter-Account aktiviert hat, den holt oft der Alltag wieder ein. Beim Europäischen Verwaltungskongress in Bremen am 15. März 2012 sagten Marc Gross und Andreas Pamp von der KGSt den richtigen Satz: “Social Media darf in den Öffentlichen Verwaltungen nicht als Projekt, sondern muss als kontinuierlicher Prozess betrachtet werden.” Vollkommen richtig. Nur benötigten diejenigen, die sich mit den Netzwerken beschäftigen, Ausdauer. Unbequeme Diskussionen um den Datenschutz oder ein Aufmarsch der Trolle darf sie aber nicht abschrecken. Ich habe die ersten ein bis anderthalb Jahre als Social-Media-Manager einer Kommune in einer Grafik dargestellt. Weiterlesen…

Schlagwörter: Bremen, Datenschutz, Erfahrungen, Ernüchterung, Europäischer Verwaltungskongress, EVK 2012, Grafik, Infografik, Kongress, Kurve, Social-Media-Manager, Vortrag
Verfasst von Christian Tombrägel
am 16. Januar 2012
Facebook /
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Die ING-DiBa wird gerade mit der Schattenseite der sozialen Netzwerke konfrontiert. Mit Bezug auf einen Werbespot der Bank entbrannte auf deren Facebook-Seite eine heftige Debatte zwischen Fleisch-Verzichtern und Fleisch-Liebhabern. Die Diskussion ist in den vergangenen Wochen eskaliert. Vegetarier, Veganer und Fleischgenießer führen auf der Plattform einer Bank eine Diskussion, die nichts mit den Geschäften des Unternehmens zu tun hat. Allerdings kann die öffentlich sichtbare Diskussion dem Image der Bank nicht zuträglich sein. Der Rechtsanwalt Thomas Schwenke fordert die Betreiber der Fanpage daher auf, vom virtuellen Hausrecht gebrauch zu machen und die Diskussion zu beenden. Auf welcher rechtlicher Grundlage das steht, begründet er im Blog der Rechtsanwaltskanzlei Schwenke und Dramburg. Weiterlesen…

Schlagwörter: Diskussion, Facebook, Fanpage, Hausrecht, ING-DiBa, Kommentare, Seite, Shitstorm, Trolle, Vegetarier, Werbespot
Verfasst von Christian Tombrägel
am 09. Januar 2012
Datenschutz,
Facebook /
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Datenschutz und Facebook, das sind zwei Dinge, die sich ausschließen, glauben zumindest die Datenschützer aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Ginge es nach ihnen, würde keine öffentliche Einrichtung oder kein Unternehme eine eigene Präsenz bei Facebook besitzen. Doch ich finde diese Forderung geht an der Realität vorbei. Längst verbreitet sich immer mehr die Meinung, über soziale Netzwerke können Zielgruppen jenseits von Zeitung, Fernsehen und Radio erreicht werden. Daher müssen Wege gefunden werden, die strengen deutschen Datenschutz-Regeln und die unverzichtbare Facebook-Aktivität möglichst gut in Einklang zu bringen. Die Stadt Lohne geht da einen Weg, den auch anderen Kommunen und Unternehmen beschreiten. Es gibt vielleicht bessere Wege, die auch dem strengsten Datenschützer passen. Aber der ist womöglich eine Sackgasse.
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Schlagwörter: Beispiele, Best Practice, Datenschutz, Datenschützer, Erklärung, Facebook, Facebook-Seite, Fanpage, Gemeinde, Kommune, Kommunen, Öffentlichkeitsarbeit, Social Networking, Social Plugin, Stadt
Verfasst von Christian Tombrägel
am 02. Januar 2012
Datenschutz,
Facebook /
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Es gibt Behörden, die gehen ganz offen mit sozialen Medien um. Die Polizei Hannover zum Beispiel nutzt seit einigen Monaten ihre Facebook-Fanpage für Fahndungsaufrufe. Es gibt aber auch Behörden, die ihren innovativen Kollegen dicke Steine in den Weg legen wollen. Eine dieser Behörden ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen. “Wer sich an der Facebook-Fahndung beteiligt, gefährdet eine spätere Einreise in die USA” ist das abenteuerliche Szenario, dass der Teamleiter Uwe Robra in Zusammenhang mit den Facebook-Aktivitäten der Polizei Hannover in eine ZDF-Kamera gesprochen hatte. Das beweist, wie realitätsfremd die Datenschützer mittlerweile geworden sind.
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Schlagwörter: ct, Datenschutz, Facebook, Fahndung, Hannover, heute journal, Kommissar Facebook, Niedersachsen, Polizei, Reporter, ZDF
Verfasst von Christian Tombrägel
am 29. Dezember 2011
Allgemeines /
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Das Internet verändert die Gesellschaft, es verschiebt die Machtverhältnisse von der Anbieter- auf die Nachfrageseite. Dies muss man verinnerlichen, will man als bislang Mächtiger, also als Anbieter wie Verwaltungen oder Unternehmen, die neuen Mächtigen, die Bürger, die Kunden, erreichen. Die These der Machtverschiebung ist sogar in der Wissenschaft untersucht worden. Der Bremer Psychologe und Unternehmensberater Professor Dr. Peter Kruse stellte dies auf knappe drei Minuten zusammengefasst der Enquete Kommission für Internet und digitale Gesellschaft des deutschen Bundestages vor. Der aus Osnabrück stammende Honorprofessor scheut sich nicht davor, den Begriff “Revolution” in den Zusammenhang mit dem Web 2.0 zu bringen.
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Schlagwörter: Anbieter, Angebot, Bundestag, digitale Gesellschaft, Enquete Kommission, Internet, Macht, Nachfrage, Peter Kruse, Politik, Professor, Revolution
Verfasst von Christian Tombrägel
am 07. Dezember 2011
Webauftritt /
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Nicht nur in den sozialen Netzwerken, auch auf der eigenen Internetseite müssen Kommunen mit der Zeit gehen. Ein gutes Beispiel ist die Integration von Karten und Plänen in die Webseiten. Statt auf kostenlose, moderne und innovative Lösungen aus dem Hause Google oder Microsoft zurückzugreifen, lassen sich viele Verwaltungen von Vertretern bezierzen, dessen Handelsware das Verfallsdatum längst überschritten hat. Finger weg von Produkten aus der Internet-Steinzeit. Weiterlesen…

Schlagwörter: Bing, Findcity, Google+, GoogleMaps, Karte, Kommune, Microsoft, Open Source, Open-Street-Map, Stadtplan, Suchmaschine, Vertreter
Verfasst von Christian Tombrägel
am 02. Dezember 2011
Facebook /
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Es sah zunächst nach einer typischen Facebook-Ente aus. In Hannover wird die junge Studentin Annika B. ermordet und via soziale Medien wird nach Zeugen gesucht. Doch es stellte sich schnell als echt heraus. Und so präsentierte die Polizeidirektion Hannover ein sehr gutes und, wie sich später zeigen sollte, erfolgreiches Einbinden von sozialen Netzwerken in ihre öffentliche Fahndung.
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Schlagwörter: Facebook, Fahndung, Hannover, Kriminalität, Mord, Polizei, Studentin, Verbrechen, Zeugen
Verfasst von Christian Tombrägel
am 25. November 2011
Facebook /
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An soziale Medien führt kein Weg vorbei, will eine Kommune wirklich bürgernah sein. Der beste Weg die Kanäle der sozialen Netzwerke zu nutzen, ist die eigene Fanpage zum Beispiel bei Facebook oder Google+. Mehr Pflicht als Kür ist auch ein eigener Twitter-Acount. Für alle Kanäle gilt aber gleichermaßen: Wenn ja, dann aber richtig, regelmäßig und ernsthaft. Besser keine eigene Fanpage als eine verwaiste Seite, auf der nur hin und wieder belanglose Meldungen über die erreichte Anzahl der Fans oder Follower auftauchen.
Und wer sich fragt, was auf die Fanpage gehört, muss sich die Frage stellen: Was erwartet der Besucher der Seite?
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Schlagwörter: Account, Beispiele, Best Practice, Diskussion, Facebook, Fanpage, Fans, Fans gewinnen für Fanpage, Gewinnspiel, Seite, Trolle
Verfasst von Christian Tombrägel
am 22. November 2011
Allgemeines /
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Alles schreit nach Bürgernähe. Das ist die Vokabel, die sich Bürgermeister und Ratsmitglieder gerne in den Wahlkampf-Flyer schreiben lassen. Doch echte Bürgernähe ist mehr als Versammlungen und Sprechstunden im Rathaus. Echte Bürgernähe findet vielmehr online statt. Das erkennen aber viele Verwaltungsmenschen und Politiker nicht. An sozialen Netzwerken führt kein Weg vorbei. Dort sind die Bürger mit frischen, neuen Ideen. Weiterlesen…

Schlagwörter: Account, Bürgernähe, Bürgerversammlungen, Fanpage, Internetausdrucker, Medien, Öffentlichkeitsarbeit, Social Networking, Zeitung